Zehn Potsdamer Schulen werden digitale Pilot-Schulen – Landeshauptstadt Potsdam startet Kooperation mit dem DIKOM

Die Landeshauptstadt Potsdam wird in Kooperation mit dem Zweckverband Digitale Kommunen in Brandenburg (ZV DIKOM) in den kommenden Jahren alle Potsdamer Schulen in öffentlicher Trägerschaft bedarfsgerecht und nachhaltig digital ausstatten. Heute fiel der Startschuss für zehn ausgewählte Pilotschulen.

„Das ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft – eine Investition in unseren Bildungsstandort und für unsere Kinder“, sagt Oberbürgermeister Mike Schubert. „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, als Kommune in den Bereichen Digitalisierung und damit für Bildungsgerechtigkeit tätig zu werden. Hierfür investieren wir in den kommenden Monaten als Landeshauptstadt voraussichtlich einen zweistelligen Millionenbetrag für alle Potsdamer Schulen in öffentlicher Trägerschaft.“

Die Landeshauptstadt Potsdam hat die ausgewählten Pilotschulen heute über das Programm und den weiteren Ablauf informiert. Im Einzelnen sind es vier Gesamtschulen, eine Förderschule, vier Gymnasien und ein Oberstufenzentrum. Die Auswahl der Pilotschulen erfolgte nach sozioökonomischen Kriterien, einer guten räumlichen Verteilung über das gesamte Stadtgebiet sowie nach technischen Aspekten.

Bereits in den Sommerferien 2022 wird in jeder der zehn Pilotschulen vor Ort ein 360-Grad-Scan aller relevanten Räumlichkeiten durchgeführt. Die Partner Landeshauptstadt Potsdam, ZV DIKOM sowie weitere externe Dienstleister erfassen in Gesprächen die individuellen Anforderungen der Schulen. Dabei werden sowohl die bereits vorhandenen Ausstattungen als auch die bereits formulierten Bedarfe der Schulen, berücksichtigt und weiter spezifiziert. Anschließend erfolgen die Umsetzungsplanung sowie der Roll-Out der IT-Standards für die zehn Pilotschulen.

„Ich freue mich, dass die Landeshauptstadt Potsdam bereits heute die Möglichkeit erhält, von dieser tragfähigen Kooperation zu profitieren“, so Oberbürgermeister Schubert, und weiter: „Nach der erfolgreichen Umsetzung der ersten zehn Schulen wird es weitergehen. Wir werden sukzessive alle Potsdamer Schulen in öffentlicher Trägerschaft bedarfsgerecht ausstatten und betreuen.“

In einem Schreiben an alle Schulen in städtischer Trägerschaft stellte Potsdams Bildungsbeigeordnete Noosha Aubel dar: „So werden bereits im Herbst 2022 in allen weiteren Potsdamer Schulen in öffentlicher Trägerschaft der 360-Grad-Scan und die Erhebung der individuellen Anforderungen vor Ort durchgeführt. Ziel ist es, im ersten Quartal 2023 eine konkrete Planung zur Ausstattung und Umsetzung für jede Potsdamer Schule vorliegen zu haben. Anschließend kann jede Potsdamer Schule durch den Schulträger konkret zu ihrer jeweiligen Umsetzungsplanung informiert werden.“

Die Landeshauptstadt ist seit Dezember 2020 Mitglied im Zweckverband Digitale Kommunen Brandenburg. Sie stellt als größte kreisfreie Kommune in Brandenburg einen zentralen Akteur im Verband dar und gestaltet als aktiv die weitere Entwicklung des Verbands mit.

Zum Ende des Jahres 2022 wird der DIKOM seinen „Servicekatalog Schul-IT“ und die Möglichkeit der Kooperation auch den weiteren Mitgliedern offiziell vorstellen. Dieser enthält alle angebotenen Dienstleistungen rund um die Schul-IT.

Weitere Informationen: www.dikom-bb.de.

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