Zigarettenschmuggel zum 1., zum 2., zum 3. – Nürnberger Zoll im Einsatz

#Nürnberg (ots)

Über 36.000 Stück unversteuerte Zigaretten hat die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Nürnberg Ende letzter Woche innerhalb kurzer Zeit aus dem Verkehr gezogen.

HZA-N: Zigarettenschmuggel zum 1., zum 2., zum 3. - Nürnberger Zoll im Einsatz

Im ersten Fall wurde ein osteuropäischer Kleintransporter auf der A 3 – bei der Ausfahrt Nürnberg-Mögeldorf – kontrolliert. Bei der genaueren Überprüfung des Fahrzeugs fanden die Zöllner in der Seitenverkleidung und im Dachhimmel gut versteckt, aber doch entdeckt, 15.360 Stück unversteuerte Zigaretten. Die Zigaretten wurden sichergestellt und gegen Fahrer und Beifahrer ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

Im zweiten Fall wurden auf dem Parkplatz Ludergraben an der A3 in einem Kleintransporter, ebenfalls aus Osteuropa kommend, 6.460 Stück Zigaretten sichergestellt. Auch gegen diesen Fahrer wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

Und Osteuropa zum dritten: Auf der A 3 wurde ein Sprinter an der Raststätte Aurach Nord von einer Streife der Schleierfahndung der Verkehrsinspektion Erlangen kontrolliert. Lediglich im Reisegepäck verpackt, kamen stangenweise unversteuerte Zigaretten zu Tage. Die daraufhin verständigten Zöllner stellten 15.000 Stück Zigaretten sicher. Davon befanden sich 11.600 Stück in einem Reisekoffer, den der Fahrer des Kleintransporters wohl ohne Kenntnis über den Inhalt auf die Reise mitgenommen hatte. Für die weiteren 3.400 Stück gab der Beifahrer an, diese für verschiedene Personen in Großbritannien gekauft zu haben.

HZA-N: Zigarettenschmuggel zum 1., zum 2., zum 3. - Nürnberger Zoll im Einsatz

Gegen die 30- und 39-jährigen Osteuropäer wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet; die Zigaretten wurden sichergestellt. Die fällig gewordene Tabaksteuer sowie eine Sicherheitsleistung für das Strafverfahren in Höhe von rund 3.700 Euro wurden noch vor Ort von den Beschuldigten bezahlt. Anschließend konnten sie ihre Reise – ohne Zigaretten im Gepäck – fortsetzen.

Durch die drei Aufgriffe wurde ein Steuerschaden von insgesamt rund 6.600 Euro verhindert.

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