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Zoll am Frankfurter Flughafen beschlagnahmt 32.000 Zigaretten im Reiseverkehr

Frankfurt am Main (ots)

32.000 Schmuggelzigaretten bei Einreise aus der Ukraine sichergestellt.

HZA-F: Zoll am Frankfurter Flughafen beschlagnahmt 32.000 Zigaretten 
im Reiseverkehr

Am 03. August kontrollierte der Zoll am Frankfurter Flughafen zwei Koffer eines Reisenden, der bei seiner Einreise aus der Ukraine diese durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren transportieren wollte. Das Öffnen der beiden Gepäckstücke förderte insgesamt 160 Stangen Zigaretten zu Tage. „Die beiden Koffer beinhalteten ausschließlich Zigaretten, persönliche Gegenstände wie Kleidung waren nicht enthalten“, so Lena Drechsel, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main. Gegen den mutmaßlich gewerblichen Schmuggler wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, und die 32.000 Zigaretten als Beweismittel sichergestellt. Der verhinderte Steuerschaden beträgt 8.187,25 Euro. Die Ermittlungen dauern an.

Zusatzinformation: Die Nichteinhaltung von Zollvorschriften kann verschiedene Folgen nach sich ziehen. Besonders im Reiseverkehr müssen häufig Zolldelikte wie z.B. Nicht- oder Falschanmeldung durch Reisende in Steuerstraf- und Bußgeldverfahren geahndet werden. Im Jahr 2018 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main insgesamt 1.225 Steuerstrafverfahren gegen Reisende eingeleitet und ein Steuerschaden von 1,2 Millionen Euro verhindert. 3.880 Steuerstrafverfahren wurden erledigt. 13.843 Fälle von Zuwiderhandlungen konnten mit der Festsetzung eines Zuschlages geahndet werden. Auffällig war eine Häufung von Nichtanmeldung von Zigaretten im Reiseverkehr, meistens mit gewerblichem Hintergrund. Insgesamt wurden 50 Schmuggelfälle aufgedeckt, mit insgesamt ca. 1,3 Millionen Zigaretten sowie 584 Kilogramm Tabak. Der hier verhinderte Gesamtsteuerschaden betrug 357.288 Euro.

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