Werbeanzeigen

Zoll am Frankfurter Flughafen verhindert Schmuggel von 60.020 Zigaretten im Reiseverkehr

Frankfurt am Main (ots)

Am 18. Juni kontrollierten Zollbeamte am Frankfurter Flughafen zwei Koffer eines Reisenden, der bei seiner Einreise aus Moskau/Russland diese ohne Anmeldung durch den grünen Ausgang bringen wollte. In den beiden Koffern des 39-jährigen Armeniers stellten sie insgesamt 26.420 Zigaretten fest. Die Zöllner fanden ein weiteres Flugticket bei dem Reisenden, was darauf hindeutete, dass dieser mutmaßlich nicht allein unterwegs war. Tatsächlich machten die Zollbeamten die im Ticket ausgewiesene Person ausfindig, eine 38-jährige Armenierin, und kontrollierten deren Gepäck ebenfalls. Die Zöllner stellten weitere 33.600 Zigaretten sicher. Gegen die beiden mutmaßlich gewerblichen Schmuggler wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und die insgesamt 60.020 Zigaretten als Beweismittel sichergestellt. Der so verhinderte Steuerschaden beträgt 12.977,80 Euro.

HZA-F: Zoll am Frankfurter Flughafen verhindert Schmuggel von
60.020 Zigaretten im Reiseverkehr

Zusatzinformation: Die Nichteinhaltung von Zollvorschriften kann verschiedene Folgen nach sich ziehen. Besonders im Reiseverkehr müssen häufig Zolldelikte wie z.B. Nicht- oder Falschanmeldung durch Reisende in Steuerstraf- und Bußgeldverfahren geahndet werden. Im Jahr 2018 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main insgesamt 1.225 Steuerstrafverfahren gegen Reisende eingeleitet und ein Steuerschaden von 1,2 Millionen Euro verhindert. 3.880 Steuerstrafverfahren wurden erledigt. 13.843 Fälle von Zuwiderhandlungen konnten mit der Festsetzung eines Zuschlages geahndet werden. Auffällig war eine Häufung von Nichtanmeldung von Zigaretten im Reiseverkehr, meistens mit gewerblichem Hintergrund. Insgesamt wurden 50 Schmuggelfälle aufgedeckt, mit insgesamt ca. 1,3 Millionen Zigaretten sowie 584 Kilogramm Tabak. Der hier verhinderte Gesamtsteuerschaden betrug 357.288 Euro.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: