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#Zossen – Vermeintliche Verwandte am Telefon – Betrug!

#Zossen, Kallinchen – Mittwoch, 28.08.2019, 09:45 Uhr – 

Eine 81-jährige Dame wurde gestern Vormittag von einer unbekannten weiblichen Person angerufen, die sich als Verwandte der Frau ausgab. Die Unbekannte forderte, aufgrund von angeblichen Geldproblemen, 1.000 Euro von der Geschädigten. Diese Summer sollte für eine wichtige Überweisung genutzt werden.  Die 81-jährige teilte der Frau am Telefon mit, dass sie zuhause nicht über eine derart große Summe verfüge und erst eine Bankfiliale aufsuchen müsste, um das Geld übergeben zu können.

Die GS sagte der BS, dass sie nicht so viel Geld zu Hause hätte.

Eine Geldübergabe fand letztendlich nicht statt, die Tatverdächtige erschien nicht bei der Geschädigten.

Die Polizeibeamten nahmen eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges auf.

Verhaltensweisen im Überblick:

·       Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen.

·       Geben Sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis.

·       Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen.

·       Vereinbaren Sie einen späteren Gesprächstermin, damit Sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen Anruf bei Ihren Verwandten oder einem Rückruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können.

·       Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer nicht mit Namen melden, wenn Sie sich als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.

·       Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

·       Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

·       Rufen Sie die Polizei zurück. Verwenden Sie dazu die öffentlich bekannte Telefonnummer – ABER NICHT die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde!

·       Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers.

·       Bevor Sie jemanden Ihr Geld geben wollen: Besprechen Sie die Angelegenheit mit einer Person Ihres Vertrauens. Wenn Ihnen die Sache „nicht geheuer ist“, informieren Sie bitte Ihre örtliche Polizeidienststelle.

·       Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind AUCH NICHT DER POLIZEI!

·       Haben Sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei.

Die erreichen sie unter der Nummer 110!

·       Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.

·       Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden? Zeigen Sie die Tat unbedingt an. Dies kann helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.

·       Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom.

·       Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zu Hause, sondern in der Bank oder einem Schließfach auf.

 

Weitere Hinweise finden Sie unter anderem auch im Bürgerportal der Polizei des Landes Brandenburg unter https://polizei.brandenburg.de/liste/informationen-rund-um-das-thema-betrug/416294.

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