Zusätzliche Kontaktbeschränkungen auch in Märkisch-Oderland

Da in Märkisch-Oderland die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in den letzten Tagen über dem Wert von 100 Neuinfektionen lag, gelten die Regelungen des § 26 (2) und (2a) der 7. SARS-CoV-2-EindV (sog. Notbremse) hier vom 2. April für mindestens 14 Tage.

Der volle Wortlaut der Regelung findet sich hier:

https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/7__sars_cov_2_eindv#26

Landrat Gernot Schmidt erklärt dazu:

„Die Pandemielage zeigt einmal mehr, worauf es in dieser schwierigen Situation ankommt.
Ein menschlicher Umgang, inne halten, in schwierigsten Situationen versuchen, den Nächsten zu verstehen sowie nicht zulassen, dass Werte des Anstandes und der Empathie zurücktreten. Oder um es christlich zu sagen: Die Osterbotschaft umfasst alle Menschen und sie ist eine Botschaft der Liebe.

Der Landkreis hat in den letzten Tagen und Wochen einen eigenen Weg beschritten. Das Wichtigste für uns ist ein energisches Impfen. Jeder hat in dieser Zeit und in seiner Funktion seine Pflicht zu erfüllen. Wir haben den Bürgern unseres Landkreises zu dienen und dazu zählt in der Hauptpflicht die Immunisierung Bevölkerung unseres Kreises. Es liegt auch an jedem Einzelnen mit eigener Sorgfalt der Pandemie entgegenzutreten.

Eines ist mir besonders wichtig zu sagen, unsere niedergelassenen Ärzte und ihre Mitarbeiter leisten in dieser Situation alles Mögliche. Sie leben ihren ärztlichen Eid und dienen der Gemeinschaft.

Es ist mir ein Bedürfnis, mich bei allen zu bedanken, die in dieser Situation ihren Mann und ihre Frau stehen, um die Pandemie einzudämmen. Ich halte es allgemein, denn ich weiß, wie verletzend es ist, wenn man jemanden vergisst. Der Landkreis ist überregional und medial für seine besondere Impfstrategie attackiert und angegriffen worden.

 

Danke für den Zuspruch, den wir erfahren haben und Danke für die, die unser Vorgehen unterstützt, verteidigt und mitgetragen haben.

Wir sind alle in der Pflicht, unsere Aufgabe zu erfüllen und jeder sollte seinen selbstbewussten, eigenverantwortlichen Teil dabei leisten.

Wir erwarten von der Landes- und Bundesregierung keine Eingriffe in unsere kommunalen Grundrechte, sondern Unterstützung.
Und in Richtung Berlin: Wir brauchen und erwarten Impfstoff, Herr Spahn, und keine Ratschläge darüber, wie wir die Menschen stärker unter Druck setzen.

Etwas war in den letzten Tagen anders und ich habe es besonders in Letschin gespürt, der Geist des Zusammenhalts und des Zupackens erfasst die Menschen und dieser Geist wird auch die Pandemie besiegen.“

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