Zwei positive Coronafälle an Schule und Hort in Potsdam

Gesundheitsamt ordnet 180 Abstriche für Kontaktpersonen an / Abstrichmobil des Klinkums Ernst von Bergmann erstmals im Einsatz

In der Landeshauptstadt sind zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, die mit der Grundschule im Bornstedter Feld sowie dem Hort Benjamin Blümchen im Stadtteil Drewitz in Verbindung stehen. Für die Abstriche der Kontaktpersonen kommt am morgigen Donnerstag erstmals das neue Abstrichmobil der Klinikgruppe Ernst von Bergmann zum Einsatz.

Am gestrigen Dienstag war eine pädagogische Mitarbeiterin der Grundschule im Bornstedter Feld in der Jakob-von-Gundling-Straße positiv auf das Coronavirus getestet worden. Gemeinsam mit der Schulleitung hat das Gesundheitsamt eine Kontaktliste der positiv getesteten Person erarbeitet sowie die betroffenen Lehrer und Schüler, beziehungsweise deren Eltern kontaktiert und über das weitere Vorgehen informiert. Als Kontaktpersonen sind etwa 150 Schülerinnen und Schüler aus sechs Klassen sowie zehn Lehrerinnen und Lehrer ermittelt worden. Diese sollen am morgigen Donnerstag auf dem Gelände der Grundschule im Bornstedter Feld auf das Virus getestet werden. Dabei soll das Abstrichmobil des Klinikums Ernst von Bergmann erstmals zum Einsatz kommen. Über den Zeitraum des Abstriches und das genauere Prozedere werden die Eltern direkt vom Potsdamer Gesundheitsamt informiert. Für die Kontaktpersonen wurde, je nach letztem Kontakt mit der infizierten Person, eine Quarantäne von 14 Tagen ausgesprochen. Die pädagogische Mitarbeiterin war zuletzt am Freitag in der Schule tätig.

Auch im Hort Benjamin Blümchen im Stadtteil Drewitz ist eine Person am gestrigen Dienstag positiv auf das Coronavirus getestet werden. Als Kontaktpersonen der Erzieherin wurden insgesamt 33 Kinder sowie vier Erzieherinnen und Erzieher ermittelt. Am morgigen Donnerstag sollen die Kontaktpersonen direkt vor Ort im Abstrichmobil des Klinikums Ernst von Bergmann auf das Coronavirus getestet werden. Für die betroffenen Kontaktpersonen gilt eine 14-tägige Quarantäne bis zum 9. Oktober 2020. Die Erzieherin hatte am vergangenen Freitag zuletzt im Hort gearbeitet.

Die beiden infizierten Personen wohnen außerhalb Potsdams und werden damit auch nicht in der Statistik der Landeshauptstadt Potsdam aufgeführt.

Die Klinikgruppe Ernst von Bergmann betreibt ein Abstrichmobil, um im Rahmen des Abstrichmanagements das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Potsdam noch besser und vor allem räumlich flexibel unterstützen zu können. Das Abstrichmobil bietet die Möglichkeit, im Fahrzeug selbst unter Wahrung der Abstandsregelungen Abstriche vornehmen zu können. Ausgestattet mit dem notwendigen Equipment und von Mitarbeitenden der Zentralen Abstrichstelle des Klinikums Ernst von Bergmann betreut, können vor Ort Abstriche schnell und unkompliziert vorgenommen werden.

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