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Zweites Staatsexamen für Medizinstudierende findet in Brandenburg planmäßig im April statt

Zweiter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung am 15. bis 17. April

Der Zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M2) findet in Brandenburg planmäßig am 15. bis 17. April 2020 statt. Das hat Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher jetzt entschieden. Voraussetzung ist aber, dass eine ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen unter Einhaltung der aktuellen Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen des Infektionsschutzes gewährleistet ist. Die Prüfungstermine sind bundesweit einheitlich festgelegt. Das Bundesgesundheitsministerium hat aber angesichts der Corona-Pandemie Ende März die „Verordnung zur Abweichung von der Approbationsordnung für Ärzte bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ erlassen, nach der die Länder selbst bestimmen können, ob sie das Zweite Staatsexamen um ein Jahr auf April 2021 verschieben und damit ein „Hammerexamen“ (M2 und M3 gemeinsam) durchführen oder das M2 trotz der COVID-19-Pandemie regulär wir vorgesehen im April 2020 stattfinden lassen.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „In der Corona-Krise sind Kontaktvermeidung und Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen enorm wichtig, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. In allen Lebensbereichen müssen wir das Infektionsrisiko minimieren, das gilt auch für Prüfungen. Die Medizinstudentinnen und -studenten haben sich monatelang auf diese schriftliche M2-Prüfung vorbereitet, und sollen sie jetzt in Brandenburg ohne Verzögerung absolvieren können. Dafür haben sich die MHB und ihre Studierende gegenüber dem Land mit Nachdruck eingesetzt, da eine Verschiebung eine enorme Zusatzbelastung darstellen würde. Deswegen habe ich entschieden, dass in Brandenburg das Zweite Examen für Medizinstudierende wie geplant durchgeführt werden soll. In dieser Krise brauchen wir im Gesundheitswesen alle verfügbaren Kräfte. Es melden sich auch im Land Brandenburg viele Medizinstudierende, die in dieser schwierigen Zeit helfen wollen. Ich danke allen für dieses Engagement und ihre Unterstützung. Sie alle übernehmen in einer ernsten Lage Verantwortung für Menschen, die Hilfe brauchen. Das zeichnet Ärztinnen und Ärzte sowie alle Pflegekräfte aus.“

Im Land Brandenburg betrifft die Entscheidung den ersten Studienjahrgang der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).

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