Auseinandersetzung mit Messer

#Berlin – In der vergangenen Nacht kam es zwischen zwei Männern zu einer Auseinandersetzung in Rudow. Kurz nach Mitternacht wurden Einsatzkräfte des Abschnitts 56 in den Margueritenring alarmiert. Zeitgleich mit ebenfalls alarmierten Feuerwehrkräften trafen die Beamten ein und bemerkten einen Schwerverletzten. Auf Grund sprachlicher Barrieren konnte der Mann nur ausdrücken, dass er von einem anderen Mann aus dem Wohnhaus mit einem Messer verletzt wurde. In dem Haus trafen die Polizisten auf zwei weitere Männer. Einer von ihnen, ein 19-Jähriger, war blutverschmiert und offenbar der Tatverdächtige. Der andere, 24 Jahre alt, war zunächst nur Zeuge. Trotz Verständigungsschwierigkeiten fanden die Beamten heraus, dass es zwischen dem 54 Jahre alten Schwerverletzten und dem 19-Jährigen zu einem Streit kam, bei dem der Ältere mit einem Messer verletzt wurde. Da auch der Jüngere verletzt war, behandelten die Rettungskräfte auch ihn. Während der Behandlung spuckte der junge Mann in Richtung der Rettungskräfte. Da auch der Zeuge medizinische Versorgung benötigte, alarmierten die Beamten einen weiteren Rettungswagen. Bei der Behandlung des Zeugen, fing dieser plötzlich an, nach den Polizisten und den Ausrüstungsgegenständen der Feuerwehr zu treten. Alle Beteiligten standen zumindest unter Alkoholeinfluss. Während der 54-Jährige ambulant am Tatort behandelt wurde, musste sein Kontrahent in eine Klinik gebracht werden, um dort eine Blutentnahme durchzuführen. Anschließend wurde er wieder entlassen. Der 24-Jährige kam in ein Polizeigewahrsam und musste sich dort einer erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme unterziehen. Ob die Beteiligten auch unter dem Einfluss weiterer berauschender Mittel standen und was zu der Tat führte, ist nun Teil der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 5 führt.

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