Biosphäre Potsdam: Lösungen für die Anforderungen von morgen

Die Fotoausstellung „Es geht rund“ in der Biosphäre Potsdam zeigt ab dem 4. August Anwendungsbeispiele einer biobasierten Kreislaufwirtschaft

Die Erde ist rund, aber ihre Ressourcen sind endlich. Daher müssen wir uns die Frage stellen, wie wir künftig wirtschaften und produzieren wollen. Wie globalen Herausforderungen wie Ressourcenknappheit und Klimawandel begegnet werden kann, vermittelt die Fotoausstellung „Es geht rund“, die ab Donnerstag, 4. August, im Grünen Gang der Biosphäre Potsdam zu sehen ist. Die Schau zeigt Anwendungsbeispiele einer biobasierten Kreislaufwirtschaft und macht in Kooperation mit dem Potsdamer Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie Station in der Tropenhalle.

Bioökonomie heißt verantwortungsvoll und nachhaltig handeln. Die Forschung sucht heute nach innovativen Lösungen für die Anforderungen von morgen. Die Vision der biobasierten Kreislaufwirtschaft lautet: Wir nutzen nur, was wächst. Weitestgehend ohne Abfälle! Denn jeder Reststoff kann genutzt werden und jedes Endprodukt landet wieder im Kreislauf. Die Ausstellung „Es geht rund – Grüne Kreislaufwirtschaft“ beleuchtet die Ansätze dieser Wirtschaftsform.

Teil der Ausstellung ist das Mitmach-Exponat „Komm in den Kreislauf“: Grillen füttern, Algen mit Sauerstoff versorgen, oder eine kleine Brücke aus Hanffasern bauen – das Exponat lädt zum Mitmachen und Nachdenken über nachwachsende Rohstoffe ein. Ein Team des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB), an dem die Ausstellung entstanden ist, hat dieses gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) und dem naturwissenschaftlichen Mitmachmuseum Extavium entwickelt. Möglich wurde dies durch das Projekt „BioKiK – Bioökonomie verstehen: Komm in den Kreislauf“, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Die Ausstellung „Es geht rund“ ist vom 4. August bis 4. Oktober in der Biosphäre zu sehen. Der Besuch ist im Eintrittspreis inklusive.

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