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Polizei warnt vor Betrugsmasche

#Trebbin – Montag, 27.01.2020, 20:03 Uhr – 

Die Polizei wurde gestern durch einen Mann über einen Betrugsversuch zu seinem Nachteil unterrichtet. Ein vermeintlicher Mitarbeiter einer bekannten Softwarefirma meldete sich bei dem Geschädigten und gab an, dass er eine Ferndiagnose bei dem Computer des Geschädigten vorgenommen habe. Er stellte daraufhin mehrere Trojaner und Schadsoftware auf dem PC fest. Um die Trojaner zu entfernen, benötige der falsche Mitarbeiter den Zugriff auf den PC des Geschädigten. Die dafür notwenige Software wurde von dem Geschädigten installiert, sodass der Tatverdächtige nun Zugriff auf den Computer hatte. Während des etwa einstündigen Telefonats wurde die Frage nach der Bezahlung gestellt. Schlussendlich wurde sich darauf geeinigt, dass der Tatverdächtige mit Gutschein-Karten von einem Lebensmittelgeschäft bezahlt werden sollte. Der Geschädigte begab sich daraufhin zu diesem Geschäft, fragte aber auf dem Weg dorthin in einem Computerfachhandel nach, ob der soeben von dem Geschädigten erlebte Sachverhalt normal wäre. Die Mitarbeiter des Geschäftes konnten dem Mann dann raten die Polizei zu informieren, da es sich hier um einen Betrug handelt. Glücklicherweise kam es nicht zur Übergabe von Geld oder der Übergabe von Gutschein-Karten.

Die Polizisten nahmen eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges auf.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

–       Sollte sich ein (angeblicher) Servicemitarbeiter telefonisch bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf.

–       Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.

–       Gewähren Sie einem Unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner!

Wenn Sie Opfer wurden:

–       Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn runter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter.

–       Lassen Sie Ihren Rechner  beispielsweise von einer IT-Sicherheitsfirma überprüfen.

–       Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind oder gelangt sein könnten.

–       Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Weitere Tipps zum Schutz vor Betrug erhalten Sie auch im Internet unter www.polizei-beratung.de sowie bei jeder Polizeidienststelle.

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