„ZDF-History“ blickt zum 80. Jahrestag auf die Schlacht von Stalingrad

Stalingrad steht für viele Deutsche für den Anfang vom Ende des deutschen Vernichtungskriegs im Osten. Vor 80 Jahren, am 2. Februar 1943, kapitulierte dort die 6. Armee. Die „ZDF-History“-Dokumentation „Stalingrad – Die Schlacht, die niemals endet“ am Sonntag, 29. Januar 2023, 23.45 Uhr, widmet sich diesem großen Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. In der ZDFmediathek ist der Film von Jörg Müllner bereits ein Tag vor Ausstrahlung verfügbar.

Die Erinnerung an die verlustreiche Schlacht von Stalingrad prägte eine ganze Generation auf deutscher und russischer Seite. Nur 6000 deutsche Soldaten überlebten Kessel und Gefangenschaft. Für sie blieb die Schlacht an der Wolga ein Leben lang unvergessen. Die grausamen Kämpfe hinterließen tiefe Wunden. Bei manchem Überlebenden sollten sie nie mehr heilen. Für Russland, das in Stalingrad mehr als eine halbe Million Tote zu beklagen hatte, spielt der Sieg noch heute eine zentrale Rolle im nationalen Selbstverständnis.

Welche Folgen hat eine der bedeutendsten Schlachten des Zweiten Weltkries noch in der Gegenwart? Was erzählen die Erinnerungen der Stalingradkämpfer, die Hunderte von Briefen, Tagebücher und Fotografien hinterlassen haben?

Renommierte Historikerinnen und Historiker erklären die Schlacht. Originalquellen lassen das Geschehen nachvollziehen. So zeigt die Dokumentation ein multiperspektivisches Gesamtbild eines welthistorischen Ereignisses – von der Vorgeschichte über den Verlauf der Schlacht und den Nachwirkungen bis in die Gegenwart.

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