29-Jähriger wirft Bundespolizisten Drogen vor die Füße und leistet Widerstand

#Dortmund – #Bochum (ots)

 

Am Freitagmorgen (5. August) sprachen Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof einen Mann an, welcher äußerst aggressiv reagierte. Er beleidigte die Beamten und leistete erheblichen Widerstand.

Gegen 2:30 Uhr trafen Bundespolizisten am Haupteingang des Hauptbahnhofs Dortmund auf einen 29-Jährigen. Dieser versuchte beim Erblicken der Beamten die Laufrichtung zu wechseln, um der Kontrolle zu entgehen. Die Einsatzkräfte sprachen den Deutschen an, worauf dieser sofort aggressiv reagierte. Der Bochumer schrie lautstark umher und weigerte sich, sich auszuweisen.

Der Mann warf den Polizisten drei Verschlusstütchen mit synthetischen Drogen vor die Füße. Versuche, die Person zu beruhigen blieben erfolglos.

Der Bochumer stand augenscheinlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Zudem beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach lautstark und forderte die Rückgabe seiner Drogen. Der 29-Jährige gestikulierte mehrmals mit den Händen vor den Gesichtern der Einsatzkräfte.

Der Aufforderung, die Beamten zur Bundespolizeiwache zu begleiten, kam er nicht nach. Daraufhin hielten diese den Deutschen am Arm fest. Der Mann versuchte sich wiederholt aus dem Grill zu lösen. Anschließend wurde er zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert. Dabei trat er mehrfach wild um sich und traf einen Beamten.

Trotz mehrfacher Gegenwehr gelang es den Bundespolizisten den Polizeibekannten zur Wache zu bringen. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Mann nicht alkoholisiert war.

BodyCams konnten die Angriffe des Mannes aufzeichnen. Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Nachdem der bereits mehrfach wegen Betäubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getretene Mann sich beruhigt hatte, konnte er die Bundespolizeiwache wieder verlassen.

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