Bundespolizei deckt Schleusung von vier Personen auf Autobahn auf

#Frankfurt (Oder) (ots)

 

Am Montagabend deckten Bundespolizisten die Einschleusung von vier irakischen Staatsangehörigen auf.

Gegen 19 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen aus Polen kommenden Pkw an der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West der A12. Neben dem 40-jährigen litauischen Fahrer befanden sich vier weitere Männer im Alter von 23 bis 27 Jahren in dem Fahrzeug, die über keinerlei aufenthaltslegitimierende Dokumente verfügten. Sie gaben an, über Belarus, Litauen und Polen nach Deutschland gereist zu sein.

Die Beamten nahmen den Fahrer vorläufig fest und die Geschleusten in Gewahrsam. Sie leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern sowie des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein.

Die Bundespolizei setzte den Schleuser, nachdem seine Handys und 630 Euro Bargeld als mutmaßlicher Schleuserlohn sichergestellt waren, wieder auf freien Fuß.

Die Geschleusten stellten ein Schutzersuchen und wurden nach Abschluss der polizeilichen und strafprozessualen Bearbeitung an die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt überstellt.

Hintergrund: Die Bundespolizeidirektion Berlin verzeichnet im brandenburgischen Grenzabschnitt zu Polen weiterhin unerlaubte Einreisen mit einem Bezug zu Belarus. Nach 1077 Feststellungen im ersten Halbjahr 2022 griff die Bundespolizeidirektion Berlin im Juli 258 unerlaubt eingereiste Personen mit Belarus-Bezug auf.

Hinweis:

Die vorstehenden Zahlen beschränken sich ausschließlich auf den räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion Berlin. Dieser bezieht sich auf die deutsch-polnische Grenze im Bereich des Bundeslandes Brandenburg.

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