Filmvorführung und Diskussion: „Wer dort war schweigt. Das DDR-Militärgefängnis Schwedt zwischen Mythos und Wahrheit.“

Schwedt (Oder) steht als Begriff und Drohung für das Militärgefängnis der NVA mit seinen unmenschlichen Haftbedingungen. Der Film „Wer dort war schweigt. Das DDR-Militärgefängnis Schwedt zwischen Mythos und Wahrheit.“ widmet sich Wehrdienstleistenden, die hier auch aus politischen Gründen inhaftiert waren. Ehemalige Aufseher und Gefangene kommen als Zeitzeugen zu Wort und erzählen von den Haftbedingungen und dem Alltag, der von Drill, schwerer körperlicher Arbeit und Schikanen geprägt war.

Der Film wird am Dienstag, 22. November 2022 um 17.00 Uhr im Kontext der von der Bundesstiftung Aufarbeitung entwickelten Ausstellung „Militär und Gesellschaft“ in der Gedenkstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“, Collegienstraße 10 gezeigt. Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte beider deutscher Nachkriegsarmeen und ihre Einbindung in Politik und Öffentlichkeit in der Vergangenheit bis hin zu Fragen der Gegenwart. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, über Film und Ausstellung ins Gespräch zu kommen.

Die Aufführung des Filmes erfolgt mit Genehmigung der Stiftung Aufarbeitung. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder) statt.

Um Anmeldungen zur Filmvorführung wird gebeten (T: 0335 542025, online: www.vhs-frankfurt-oder.de).

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