Fischsterben nun auch in der Oder im Bereich des Landkreises Uckermark zu verzeichnen

Am Mittwochnachmittag hat der Landkreis Uckermark die Öffentlichkeit darüber informiert, dass aus bislang noch ungeklärter Ursache ein massives Fischsterben in der Oder zu beobachten ist.

Erwartungsgemäß hat das vermutlich kontaminierte Wasser nun auch den Oderabschnitt im Bereich des Landkreises Uckermark erreicht. Auch hier wurde heute früh eine sehr große Anzahl toter Fische festgestellt.

„Die gestern Nachmittag herausgegebenen Warnhinweise waren also durchaus berechtigt und behalten nach wie vor ihre Gültigkeit“, so Landrätin Karina Dörk.

Durch den Wasser- und Bodenverband Welse wurden alle Einlassbauwerke auf deutscher Seite geschlossen und das Wasser- und Schifffahrtsamt hat die Schleusungen eingestellt. Damit soll verhindert werden, dass Oderwasser in die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße fließt.

Die zuständigen Behörden arbeiten daran, die Ursachen zu ermitteln und daraus weitere Maßnahmen abzuleiten.

Bis auf weiteres bleiben alle Empfehlungen nach wie vor bestehen:

Der Kontakt mit Wasser aus der Oder und aus der HoFriWa und die Nutzung des Wassers für private oder gewerbliche Zwecke (z. B. Viehtränken, Bewässerung usw.) sollten vermieden werden. Auf den Verzehr von Fischen aus diesen Gewässern sollte aktuell ebenfalls verzichtet werden.

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