Werbeanzeigen

Simbabwe: Reise- und Sicherheitshinweise

Der Zyklon Idai hat seit dem 15. März 2019 wie zuvor in Mosambik durch große Regenmengen erhebliche Schäden an der Infrastruktur im Osten Simbabwes, insbesondere in den Eastern Highlands (Region Nyanga, Chimanimani und Mutare) angerichtet. Die Stromversorgung und die Kommunikationssysteme sind teilweise unterbrochen, in einigen Regionen wurde der Notstand ausgerufen. Die Lage vor Ort ist unübersichtlich, das Ausmaß der Schäden an der Infrastruktur noch unklar. Insbesondere bei Reisen in die Region um Chimanimani und Chipenge ist mit Einschränkungen zu rechnen. Reisende werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, sich vor Ort informiert zu halten und Anweisungen von lokalen Behörden Folge zu leisten, siehe auch Naturkatastrophen.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage Auf Grund der angespannten wirtschaftlichen Lage und der daraus resultierenden sozialen Spannungen muss in den städtischen Ballungsräumen mit Demonstrationen und teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden. Die Beteiligung an Diskussionen mit politischem Inhalt sollte, auch in den sozialen Medien, vermieden werden. Außerhalb ihrer Unterkunft sollten Reisende stets Ausweisdokumente mit sich führen. Reisende, die unvermittelt in die unmittelbare Umgebung von Demonstrationen geraten, sollten diese sofort verlassen und nicht fotografieren. Auch dürfen Ausländer ohne staatliche Akkreditierung nicht über die aktuellen Entwicklungen im Land berichten. Das schließt auch jegliches Sammeln von Informationen, Gespräche mit der Bevölkerung oder Schnappschussfotografien mit der Handykamera ein, da dies als illegale journalistische Tätigkeit ausgelegt werden kann. In Notfällen ist von den Sicherheitskräften in der Regel keine Hilfe zu erwarten.
Kriminalität Bei Reisen nach Simbabwe muss berücksichtigt werden, dass die ausgesprochen schwierige politische, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung zu einem Anstieg der Kriminalität geführt hat. Vor allem in den Innenstädten von Harare und Bulawayo, aber auch in den kleineren Städten, sind verstärkt Taschendiebstähle und „smash and grab“-Überfälle zu verzeichnen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man möglichst nicht zu Fuß unterwegs sein. Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen. Nachts besteht ein erhöhtes Überfallrisiko, besonders in den Städten, an roten Ampeln und unbeleuchteten Kreuzungen.
Naturkatastrophen In der Regenzeit von November bis April kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Reisende sollten sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage informieren, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste http://elefand.diplo.de/ einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis/1796970 zu beachten.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: