Landeshauptstadt stoppt Wiederinbetriebnahme von Online-Dienstleistungen

Automatisierte und nicht autorisierte Zugriffe erfordern das
Abschalten der Internetservices
Nachdem zum 23. Januar 2023 ein erweiterter Virenscanner aufgeschaltet
wurde, wurden am Dienstag eine hohe Anzahl automatisierter
Kommunikationsversuche aus dem internen Netz der Landeshauptstadt
Potsdam an externe Server nachgewiesen.
Da dies als Hinweis auf Schadsoftware interpretiert werden kann, wurde
umgehend das Landeskriminalamt Brandenburg informiert und parallel die
Server der Landeshauptstadt wieder vom Landesverwaltungsnetz
Brandenburg getrennt. Auch die E-Mail-Kommunikation wurde wieder
abgeschaltet.
Als weitere Reaktion wurde die Wiederinbetriebnahme der
Online-Dienstleistungen gestoppt. Bereits aktivierte Dienste wurden
wieder heruntergefahren.
Zuvor waren Internetservices schrittweise wieder geöffnet worden. Seit
dem 16. Januar 2023 war E-Mail-Verkehr wieder möglich. Seit dem
heutigen Tag waren verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und
Bürger wieder erreichbar, die über das Landesverwaltungsnetz
Brandenburg angeschlossen wurden.
Aktuell wird der Fund mit den Sicherheitsbehörden verifiziert. Aus der
Analyse dieser Auswertung werden weitere Schritte folgen. Bislang gibt
es weder Hinweise auf einen Datenabfluss von Servern der
Landeshauptstadt noch auf Verschlüsselungen von Daten durch
Schadsoftware.

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