Polizei trennte gegnerische Störer bei Fußballspiel

#Warendorf (ots)

 

Anlässlich des Fußballspiels RW Ahlen gegen SC Preußen Münster war die Polizei mit starken Kräften in Ahlen und trennte erfolgreich die gegnerischen Fans.

Aufgrund einer Auseinandersetzung am 29.10.2022 im Essener Hauptbahnhof zwischen den beiden Ultragruppierungen, war mit Aktionen beider Lager zu rechnen. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei aus Münster und Bielefeld sowie der Landesreiterstaffel sorgten durch die Begleitung der verfeindeten Fanlager für ein sicheres Geleit zum Stadion an der August-Kirchner-Straße. Vor dem Spiel kam es zur Zündung von Pyrotechnik auf dem Marienplatz und unter der Unterführung auf der Dolberger Straße aus dem Ahlener Fanmarsch. Dieser wurde durch Personen aus Zwolle/Niederlande unterstützt. Der Verdächtige, der die Pyrotechnik auf der Dolberger Straße gezündet hatte, wurde aus dem Fanmarsch gezogen. Nachdem er überprüft und seine Personalien festgestellt wurden, erhielt der 17-Jährige aus Zwolle einen Platzverweis für das Stadion. Des Weiteren wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

Bereits mit Spielbeginn wurde im Ahlener Fanblock Pyrotechnik gezündet. Zum Ende der ersten Halbzeit auch im Preußenblock. Zu einer Provokation kam es zum Ende der zweiten Halbzeit durch das Verbrennen eines Schals von Preußen Münster im Ahlener Fanblock.

Nach Spielende nahmen Polizisten beide Ultragruppierungen in Empfang und geleiteten sie aus dem Stadion. Die Münsteraner Gruppe wurde durch Kräfte der Bereitschaftspolizei bis zum Bahnhof geführt. Dort übernahmen Bundespolizisten die weitere Sicherung und Zugbegleitung bis nach Münster.

Beide Störergruppen versuchten im Bereich des August-Schmidt-Wegs aufeinanderzutreffen. Das wurde dort seitens der Polizei verhindert. Im Bereich des Europakreisels kam es zu einer kurzen verbalen Auseinandersetzung zwischen fünf Ahlener und fünf Münsteraner Anhängern. Die Polizei hat die Personalien der Beteiligten festgestellt.

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