Crimes of the Future – Regisseur David Cronenberg live zugeschaltet am 12. November um 20.25 Uhr

Acht Jahre nach „Map to the Stars“ legt David Cronenberg im Alter von 79 Jahren
noch einmal eine Regiearbeit vor, die auch eine Rückkehr zu seinem ewigen Thema des Body-Horrors
markiert, und schließt den Kreis: „Crimes of the Future“ hieß bereits der erste Spielfilm des kanadischen
Provokateurs aus dem Jahr 1970. Allerdings sind nur die Titel der beiden Filme identisch: Die neue Arbeit mit
Viggo Mortensen, Léa Seydoux und Kristen Stewart erscheint eher wie eine Zusammenfassung und
Kulmination der Ideen und Motive, die Cronenberg in mehr als 50 Jahren Karriere interessiert haben.
Am 12. November wird Regisseur David Cronenberg im Rahmen der Aufführung von CRIMES OF THE FUTURE
live zu einem Filmgespräch zugeschaltet. Das Gespräch findet auf Englisch statt. Filmbeginn: 20.25 Uhr
Der Film: In einer dystopischen Welt, in der nur noch wenige in der Lage sind Schmerzen zu empfinden,
entwickeln mehr und mehr Menschen Organe mit bislang unbekannten Fähigkeiten. Performance-Star Saul
Tenser nutzt seine Mutationen für die Kunst: In umjubelten Avantgarde-Shows lässt er sich die neu
erwachsenen Körperteile von seiner Partnerin Caprice vor Live-Publikum herausoperieren. Seine
spektakulären Darbietungen wecken bald den Argwohn der staatlichen Organ-Registrierungsbehörde und
auch eine mysteriöse Untergrundorganisation verfolgt akribisch jeden seiner Schritte. Doch dann erhält
Saul ein Angebot für die schockierendste Vorstellung seines Lebens.

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